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Einfach den Schalter auf Liebe stellen?

15. Dezember

„Weihnachten  - das Fest der Liebe!“ Wer würde dieser Aussage nicht zustimmen? Aber, ist Weihnachten wie ein Schalter, der einfach auf „Liebe“ umgelegt werden kann? Sicherlich nicht! Und wer dies versucht, erleidet oft Schiffbruch.

Wir wissen: An Weihnachten ist das Konfliktpotential sehr groß. Die Erwartungen werden nicht erfüllt; die Enttäuschung ist groß. Was bleibt? Es ist die große  Sehnsucht nach Liebe, Harmonie und Frieden, und das ist auch gut so! Das macht unser Menschsein aus.

Am Ende des Jahres erinnere ich mich gerne an die Brautleute, die ich ein stückweit begleiten durfte und zueinander „Ja“ gesagt haben. Innerlich bin ich selbst bewegt, wenn Braut und Bräutigam vor mir stehen. Ich staune über den Mut. Ich spüre:  Das „Ja“ miteinander und beieinander zu gehen ist gewachsen und gereift. Die Hoffnung: Dieses Wachsen und Reifen, in dieser Liebe zu bleiben, mögen sich in all den Veränderungen und Herausforderungen des Alltags weiter fortsetzen!

Geht es nach dem US-Pastor und Paarberater Gary Chapman dann gibt es fünf Sprachen der Liebe:

  • gemeinsam Zeit verbringen,
  • körperliche Zuwendung,
  • Hilfsbereitschaft,
  • Lob und Anerkennung
  • und Geschenke, die von Herzen kommen.

Was kommt derzeit zu kurz?

Die Adventszeit ist eine gute Zeit, diese Liebe wieder neu zu entdecken und einzuüben oder sich dieser Liebe neu zu öffnen und anzunehmen. Die fünf Sprachen der Liebe sind eine wertvolle Ermutigung! Ich wünsche uns allen, dass wir dann Weihnachten als Fest der Liebe erfahren, weil Gott selbst die Liebe ist. Können Sie daran glauben?

Stefan Fleischmann, Leitender Pfarrer des Seelsorgebereichs Hofer Land

Erzbistum Bamberg